Kostbares Landwasser: Ein kulinarischer Stadtteilspaziergang

Am 9. Juli wurde ein neues Kulturformat in Landwasser ausprobiert – ein kulinarischer Stadtteilspaziergang unter dem Titel „Kostbares Landwasser“. Es herrschte heißes Sommerwetter an diesem Tag. Dennoch wurde den Gästen, die dieses Angebot in Anspruch genommen haben, ein besonderes Erlebnis beschert: fünf verschiedene Orte im Stadtteil warteten mit dem gedeckten Tisch und netten Gastgeberinnen auf sie. Unterwegs konnten „nicht Einheimische“, also Menschen, die nicht in Landwasser wohnen, den Stadtteil und seine Besonderheiten kennenlernen.

Gleich am Startort „Lavendel“ mussten die Gäste eine Wahl zwischen der kolumbianischen Bohnensuppe und dem tunesischen Couscous treffen. Beide Gerichte waren von herausragender Qualität nach traditionellen Rezepten zubereitet. Außerdem wurden Gäste zu ersten Zuhörern eines Ausschnittes aus dem Landwasser Audio-Guide aus Frauenperspektive. Der Audio-Guide wird ab Herbst allen Neugierigen im Quartiersbüro kostenfrei zur Verfügung stehen.
Teilnehmerinnen des Internationalen Frauencafés haben Leckereien aus aller Welt zubereitet, die an weiteren vier Orten unter den Namen „Nelke“, „Rose“, „Sonnenblume“ und „Wilde Blumen“ zur Wahl standen. Wie verschiedene Blumenarten sind auch die Frauen mit ihrer individuellen Geschichte einzigartig. Jedem Besucher standen die Frauen offen für einen Austausch gegenüber.

„Kostbares Landwasser“ wurde im Projektverbund „MILAWA“ (Migrantinnen in Landwasser) unter der Projektleitung der Feministischen Geschichtswerkstatt mit Unterstützung des Hauses der Begegnung in Landwasser, sowie zahlreichen Kooperationspartnern realisiert.

Olena Lytvynenko

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