Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 9.2.2017 bezügl. Flüchtlingsheim

Unterkunft für Flüchtlinge in der Wirthstraße wird nicht gebaut.

Die geplante Unterkunft für Flüchtlinge in der Wirthstraße wird nicht gebaut. Sie ist momentan nicht notwendig, da die Stadt Freiburg nur sehr wenige Flüchtlinge zugewiesen bekommt. Die
Stadt überprüft laufend ihre Planungen und hat aufgrund der aktuellen Zahlen entschieden, die bisherigen Planungen für die Wirthstraße zurück zu stellen. Was anstelle auf dem Gewerbegrundstück passieren wird, ist momentan noch offen.

Auch die im vergangenen Jahr provisorisch errichteten Notunterkünfte sind mittlerweile geschlossen. Die Geflüchteten sind in die neu errichtete Wohnheime umgezogen. Die Notunterkunft in der Stadthalle wird als Reserve vorgehalten. Im Mai 2016 hatte die Stadt wegen der sinkenden Flüchtlingszahlen bereits die geplanten Unterkünfte in der Tiengener Straße in St. Georgen, am Rankackerweg und Im Moos in Waltershofen zurückgestellt.

Der für die Flüchtlingsversorgung und Integration zuständige Bürgermeister Ulrich von Kirchbach erklärte dazu: „Wir überprüfen kontinuierlich unsere Planungen und passen sie den jeweiligen Anforderungen an. Mit den errichteten Wohnheimen können wir Menschen in der näheren Zukunft versorgen, sofern sich die Zuzugszahlen nicht signifikant ändern. Zudem behalten wir die Stadthalle weiter als Reserve, um bei Bedarf kurzfristig reagieren zu können.“

Zugleich sind die Pläne für die Erneuerung und die Erweiterung der Unterkunft für Flüchtlinge in der Hammerschmiedstraße geändert worden. Die Freiburger Stadtbau (FSB), die mit dem Neubau des Flüchtlingswohnheims beauftragt ist, wird die geplanten Unterkünfte reduzieren und zusätzlich Wohnungen für Studierende anbieten. Die gemeinsame Nutzung der 2 Gebäude von Studierenden wie Geflüchtete ist ein Ergebnis aus den positiven Erfahrungen, die Stadt und Studierendenwerk in der Unterkunft für Flüchtlinge in der Gundelfinger Straße in Längenloh Nord gesammelt haben. Für die
Hammerschmiedstraße prüft die FSB außerdem, ob Teile der Gebäude in Holzbauweise errichtet werden können. Dies wird in den Aufsichtsgremien entschieden.

Mit Stand Ende Januar leben 3.300 Geflüchtete in städtischer Unterbringung, davon 2.497 in Wohnheimen und 803 in Wohnungen.

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