EKZ-Arbeitsgruppe 14.3. 17

Arbeitsgemeinschaft „EKZ“

Am 14.03.17 lud der Bürgerverein interessierte Bewohner/innen zur Diskussion über das Projekt des neuen EKZ ins HdB ein. – Ziel der Veranstaltung war, die Wünsche und Forderungen sowie Ideen der Bürgerschaft kennenzulernen, um diese bei der Auslobung der Unterlagen für den bevorstehenden Architektenwettbewerb einzubringen.

Das komplette Protokoll finden Sie hier (bitte anklicken) Prot. EKZ-AG vom 14.3.17_

Kurzer Statusbericht, Terminvorstellungen

Bekanntlich wird nach dem Beschluss des Gemeinderats in Landwasser ein neues Einkaufszentrum mit ca. 300 Wohnungen gebaut. Das vorgesehene Grundstück hat eine Größe von 10.631 m². Geplant ist eine Geschossfläche von max. 29.000 m²; davon 4.750 m² für den Einzelhandel.

Die Gebäudehöhe orientiert sich an der achtgeschossigen Nachbarbebauung; zusätzlich soll ein 10-geschossiges Gebäude entstehen, das primär für ärztliche u. a. med. Praxen sowie für eine Apotheke vorgesehen ist.

Die Gesamtplanungszeit wird mit ca. drei Jahren veranschlagt, die Bauzeit dann mit zwei Jahren. – Fertigstellung also voraussichtlich 2022.

Es wird einen Architektenwettbewerb geben, dazu am 03.05. eine Vorbesprechung. Voraussichtlich werden fünf Architekturbüros teilnehmen. Der Abgabetermin des Wettbewerbs ist für August 2017 und die Preisgerichtssitzung im Oktober vorgesehen.

Forderungen, Wünsche, Anregungen

Zur Baufläche und dem Bebauungsplan wurden verschiedene Punkte diskutiert, u. a. bzgl. der Gestaltung von Zufahrten zu den Schulen, den Kirchengemeinden, dem HdB und dem Marktplatz.

Ein wichtiger Punkt war die Tiefgarage, d.h. die Stellplätze für PKWs. Der Investor hat für die geplanten 300 Wohnungen 300 Stellplätze genannt. Diese sollen aufgrund eines Plakettensystems für unterschiedliche Zeiträume vermietet werden; dabei wird davon ausgegangen, dass sich auch Stellplätze für Kurzzeitparker ergeben.

Zum gewerblicher Bereich wurde berichtet, dass die Fa. Unmüßig z. Zt. bestehende und künftige Mietverträge neu verhandelt, wobei 10-jährige Mietverträge mit einer Anfangsmiete von € 18/m² angestrebt werden.

Die Teilnehmer wünschten sich Einflussmöglichkeiten auf die Zusammensetzung der Handelsbranchen (Lebensmittel, Drogerieartikel, Kiosk, Bank, bürgerliche Gastronomie, Kleingewerbe (wie Friseur) und Verwaltung.

Für den Wohnbereich werden u. a. barierearme, altersgerechte Wohnungszuschnitte gefordert: 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen. – Für die Betreuung Pflegebedürftiger werden Räumlichkeiten für eine Tagespflege gewünscht (ca. 250 m²).

Für die innere Freifläche des künftigen EKZ (voraussichtlich eine Längsgasse mit 14,5 m Breite) wird eine Teilüberdachung und eine öffentliche, behindertengerechte, Toilette gefordert. Außerdem wird eine zugängliche Strom- und Wasserversorgung gewünscht; z.B. für kleinere Stadtteilfeste.

Der Platz der Begegnung muss in die Planung einbezogen werden. (Hinweis: Entsprechende Planungen wurden inzwischen vom Investor und dem Stadtplanungsamt „signalisiert“.)

Weitere Forderungen:

Es sollte wieder ein Polizeiposten integriert werden

– Spielotheken und Wettbüros dürften nicht zugelassen werden

Versorgung während der Bauphase

Herr Unmüßig erklärte am 31.1.17 bei einer Veranstaltung für Mieter des EKZ, dass er sich nur für die Lebensmittelversorgung während der Bauphase zuständig fühlt, und – wenn ihm die Stadt eine geeignete Fläche zur Verfügung stellt – er geeignete Zelte bereitstellt; bevorzugt wird das Kannenberg-Gelände. – Bei der med. Versorgung wird er so weit wie möglich behilflich sein, geeignete Wohnungen als Praxen anzumieten.

Gefordert wurde zusätzlich der Erhalt von Poststelle und Sparkasse, und es bleibt zu hoffen, dass auch für andere Mieter eine Übergangslösung gefunden werden kann.

Besonders wichtig für die Bauphase ist, dass der Wochenmarkt zentral gelegen und attraktiv bleibt, da sonst die Marktbeschicker abwandern.

Dieter Dormeier, Bürgerverein Landwasser

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