Unsere Nachbarn – die Jazzdance-Meisterinnen Melissa und Annika

Melissa Gatto und Annika Rehmann

Einige Leserinnen und Leser haben vielleicht schon anlässlich der Ausstellung „Künstler aus Landwasser“ im vergangenen November 2016 zwei Mädchen aus Landwasser auf der Bühne im katholischen Gemeindehaus gesehen und erlebt.

Flotte Musik, glitzernde und schwingende Kostüme, lachende Gesichter mit viel Begeisterung, Körperspannung und tänzerisches Können sind ihr Markenzeichen.

Die Landwasser Mädchen Melissa Gatto (11) und Annika Rehmann (13) tanzen bereits seit sie vier Jahre alt sind. Die Leidenschaft zur Bewegung beim Tanz hat sie zusammengebracht. Sie trainieren beide im „1. Jazzdance-Club im Dance Center Freiburg e.V.” unter der Leitung der erfahrenen Trainerin Heidi Gaess-Weber. Jazztanzunterricht heißt für die Mädchen 7-10 Stunden pro Woche intensives Training, das auch Ballett und HipHop Training mit einschließt.

Die Jazztanzgruppe, der beide angehören, nennt sich „Marsupilami“ und besteht aus 16 jungen Tänzerinnen im Alter von 11 bis 14 Jahren. Die jungen Damen können bereits auf große Erfolge zurückblicken. So holte die 2014 jüngste Crew des 1. Jazzdance-Clubs als erste deutsche Gruppe überhaupt den Weltmeistertitel beim international führenden Verband IDO im polnischen Mikolajki nach Freiburg! Seitdem reihen sich weitere Erfolge wie z.B. „Deutscher Meister 2016“ und die anschließende Teilnahme beim Dance World Cup auf der englischen Kanalinsel Jersey ein. Dort starteten Tänzer aus 38 Nationen in verschiedenen Tanzstilrichtungen wie z.B. Ballett, Jazzdance, HipHop oder auch Nationaltanz. Die Teilnahme war für die Mädchen ein ganz besonderes Erlebnis, das die Gruppe bestimmt nie vergessen wird und das Team fest zusammenwachsen ließ.

Das wöchentliche Training zeitlich neben der Schule (6. und 8. Klasse Gymnasium) einzuplanen verlangt von den Mädchen einiges an Disziplin und Willen. Aber die Begeisterung für ihre Tanzleidenschaft, für den Spaß, die Freundschaften im Team und die tolle gemeinsame Zeit lässt das schnell wieder vergessen.

Auch für die Eltern ist Einsatz gefragt: es sind etliche Auto-Bringdienste zeitlich zwischen dem Berufsleben und der Familie einzuplanen. Auch nicht zu vergessen ist eine Reihe an Kosten für Kostüme, Startgelder, Turnierreisen usw. Teilweise werden die entstehenden Kosten durch diverse Sponsoren, die das Team unterstützen, gedeckt.

Ebenfalls treten die Mädchen gerne auf Firmenfesten, Veranstaltungen oder sonstigen Feierlichkeiten auf. So waren die „Marsupilami“ z.B. schon auf der Bühne im Europapark, bei der Gewerbeausstellung in Emmendingen, Spiel der Bundesliga-Basketballdamen „Eisvögel“, Tanz-Gala-Abend in Baden-Baden und einigen anderen Events zu bestaunen.

Und natürlich in kleiner Formation mit Melissa und Annika in unserem Landwasser!

Gerne können Sie sich auf Facebook über die Gruppe informieren und einen Videoclip des Trainings und der Tänze sehen:

https://de-de.facebook.com/marsupilami.freiburg/

Print Friendly, PDF & Email