Fußballstadion, Stellungnahme bis 07.08.2017

„Neues Fußballstadion am Flugplatz“

Bebauungsplan ausgelegt und für Stellungnahmen durch die Bürgerschaft offen

 Wie dem Amtsblatt der Stadt Freiburg offiziell zu entnehmen war, erfolgte nun der nächste Schritt auf dem Weg zum neuen Fußballstadion am Flugplatz – die Offenlage.

Das bedeutet: jeder Bürger bzw. jede Bürgerin kann sich den Planentwurf mit der Begründung und den Umweltbericht genau anschauen. Nicht ganz unwichtig sind die Gutachten. Sie sollten ja mit darüber entscheiden, ob der Standort für das neue Fußballstadion passt oder nicht. Bei den Gutachten geht es u.a. um die Flugsicherheit, den Verkehr, den Krach, die klimatischen Auswirkungen, die Ausgleichsflächen. Wer alles lesen will, braucht Zeit. Einsicht kann man nehmen von zuhause über das Internet und die Homepage der Stadt Freiburg oder vor Ort im Technischen Rathaus, Fehrenbachallee 12, während der Dienststunden.

Die Offenlage ist zeitlich befristet vom 26.06.2017 bis einschließlich 07.08.2017.

Wer eine Stellungnahme abgeben möchte, kann dies auch nur in diesem Zeitraum machen.

Resignierend könnte man jetzt denken, was kann denn eine einzelne Stellungnahme bewirken? Deswegen schreibe ich hier, damit es viele Stellungnahmen gibt. Das wirkt bestimmt!

Eine Stellungnahme ist ja schon im Vorfeld bekannt geworden, nämlich der Vorschlag, den Standort für das neue Fußballstadion zu „spiegeln“. Das Überraschende dabei ist: es handelt sich um einen ganz einfachen Vorschlag mit vielen positiven Auswirkungen. Das Stadion käme zu den Möbelhäusern und an die eh geplante Endhaltestelle der Straßenbahn. Die Fans werden nicht durch den Flugverkehr gefährdet und dieser müsste nicht stundenweise eingestellt werden. Es bräuchte weniger Ausgleichsfläche, wenn der Tower und die Hangars auf die Südseite verlegt werden. Die Flugsicherheit wäre gewährleistet, weil der Wind ja meist aus Südwest bläst. Es bräuchte keine Erschließungsstraße neu von der Westrandstraße am problematischen Müllberg vorbei. Man bräuchte vielleicht auch weniger Parkplätze, weil man die Parkplätze der Messe mitnutzen könnte. Das sind nur ein paar Argumente, die mir dazu einfallen. Ich finde: ein bestechend einfacher, aber logischer Vorschlag.

Die Stadtverwaltung ist nach Baurecht verpflichtet, alle Vorschläge und Stellungnahmen ernsthaft zu prüfen. Es könnte ja sein, dass jetzt im Planungsprozess eine bessere Lösung erreicht wird. Da sollte niemand von vorneherein sagen, das ginge nicht. Das wäre doch toll, wenn es gelänge, dem SC ein neues Fußballstadion zu ermöglichen und gleichzeitig viele Probleme zu lösen und dabei noch die Akzeptanz der Nachbarschaft zu erhöhen.

 

Also, machen Sie mit – mit einer persönlichen Stellungnahme bis 7. August. Ich bin dabei.

 

Folkmar Biniarz

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