„Vision“ zum neuen Zentrum Landwasser

Eine „Vision“ zur EKZ-Bürgerinfo am 24.1.2018:

Die Bürgerschaft wird gehört – ihre Vorschläge werden aufgegriffen.

Die Bürgerinformationsveranstaltung zum Siegerentwurf für das neue Zentrum Landwasser findet am 24.1.2018 im Kirchensaal der ev. Zachäusgemeinde statt.

Vorab ein fiktiver Bericht auf der Basis der gegenwärtigen Informationen:

Die Bürgerschaft lernt die Architekten des Münchner Architekturbüros Wöhr & Heugenhauser persönlich kennen. Sie erläutern ihre Überlegungen und Vorstellungen, die ihrem Entwurf zugrunde liegen. In der anschließenden Diskussion bestätigen die zahlreich erschienenen Bürger und Bürgerinnen, dass das Preisgericht aus den Entwürfen der fünf Architekturbüros den besten Entwurf ausgewählt hat.

 

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Oberbürgermeister Dr. Salomon unterstreicht mit seiner Anwesenheit die Bedeutung dieses Bauprojektes.

Viel Raum erhalten bei der gut besuchten Veranstaltung die Wünsche und Verbesserungsvorschläge aus der Bürgerschaft. Es wird beispielsweise vorgeschlagen, die Anlieferung der Geschäfte intelligent an der Nordwestecke zu bündeln, damit der Lieferverkehr nicht unnötig lange Wege in Kauf nehmen muss und nicht mit den Schulwegen kollidiert. Der Platz der Begegnung muss, ist sich die Versammlung einig, unbedingt autofrei bleiben! Es wird vorgeschlagen, das 12-stöckige Wohnhochhaus in die Nordostecke zu verlegen. Es sollte keinen Schatten auf das neue Zentrum werfen. Bedauert wird, dass der Wunsch nach Arkaden nicht aufgegriffen wurde. Das Architekturbüro hat bewiesen, dass es das kann. Es sollen Bäume gepflanzt werden auf dem kleinen Platz und in der Gasse. Sie können jedoch den Wegfall der stattlichen Bäume, die dem Neubau weichen müssen, nicht ersetzen. In der Detailplanung sollte daher noch auf Fassadenbegrünung, Dachbegrünung und vor allem flexible Wohnungsgrundrisse geachtet werden. Wohnungsgrößen sind flexibel zu gestalten. Dann hat das neue Zentrum mit Wohnungen auch Zukunft, ist sich die aktive Bürgerschaft sicher, und eröffnet auch die Chance zum Beispiel für eine Wohngruppe für Pflegebedürftige.

Beim Blick auf das neue Zentrum darf eine große Sorge nicht vergessen werden: Wie wird die Versorgung von Landwasser während der Bauphase gewährleistet? Zu diesem Problem konnte der Projektträger noch keine endgültigen Angaben machen.

Aber wenn der offene und sachliche Dialog von allen Seiten fortgeführt wird, dann wächst auch die positive Einstellung zum neuen Zentrum Landwasser; da waren sich die meisten Teilnehmer der Veranstaltung einig.

Folkmar Biniarz

Beisitzer im Vorstand des Bürgervereins Landwasser

 

 

 

 

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