Neue KITAS in Landwasser

Neue Kindertagesstätten in Landwasser

Nach der Kita „Bunte Burg“ (im Neubau Wirthstraße 9) im Verbund mit der Freien Christlichen Schule, die am 1.3.18 eröffnet wurde, wird die Stadt Freiburg ab Herbst 2018 eine weitere Kita in Landwasser in Angriff nehmen: Auf dem Gelände der schon vorhandenen Einrichtung zwischen St. Petrus Canisius und der AWO-Senioren-Wohnanlage soll der Bolzplatz, der nach Aufgabe des Horts für größere Kinder „nur noch für Zaunkletterer“ abends und am Wochenende benutzt wird, mit einer städtischen Kindertagesstätte bebaut werden. Vorgesehen sind je eine Gruppe für Kinder unter und über drei Jahren. – Das Gebäude wird Passivhausstandards einhalten und alle notwendigen Räumlichkeiten für Kinder und Betreuer aufweisen, um den eigenständigen Betrieb der zwei-gruppigen Einrichtung sicherzustellen.

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Die Abbildungen zeigen die Entwürfe der Südost- und Nordwest-Ansichten der neuen städtischen KiTa

Auch auf dem Gelände der Gemeinde St. Petrus Canisius ist eine Erweiterung der Kita um eine Gruppe, flexibel für U3 oder Ü3 einsetzbar, in Planung. Eigentlich hätte der Bau schon längst beginnen sollen, aber durch immense Auflagen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Denkmalschutz, wurde das Projekt leider verzögert. – Das Kirchengebäude wird als schützenswertes Baudenkmal geführt, und da der Altbestand der bisherigen Kita aus derselben Bauzeit stammt, müssen alle Änderungen mit dem Landesamt für Denkmalspflege abgestimmt werden. Deshalb und aus Brandschutzgründen wird die Erweiterung der Kita „St. Petrus Canisius“ als eigenständiges Gebäude errichtet. – Die anvisierte Inbetriebnahme per September 2018 wird wohl kaum zu halten sein.

 Die Abbildung (Rendering) zeigt das künftige, virtuelle Aussehen der KiTa-Erweiterung St. Petrus Canisius

In Landwasser sollte mit den geplanten zusätzlichen Kita-Plätzen nicht nur der Nachholbedarf erfüllt werden, sondern auch den Kindern künftiger junger Familien am Einkaufszentrum und in der Wirthstraße ein Platz gesichert werden, damit die Eltern, wie von vielen gewünscht und vom Staat unterstützt, auch mit Kindern berufstätig sein können; dies umso mehr, als Mieten in Neubauten kaum noch von einem regulären Gehalt „gestemmt“ werden können.

 

Dieter Dormeier für den Bürgerverein Landwasser

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