Bussardweg/Lehener Berg – erste Informationen durch das Stadtplanungsamt

Entwicklungsperspektiven zwischen Bussardweg und Lehener Berg

 

Am 17. Juli fand im Kirchensaal der evangelischen Zachäusgemeinde die erste Informationsveranstaltung auf Einladung des Stadtplanungsamts Freiburg zu den Städtebaulichen Entwicklungsperspektiven für die Fläche zwischen Bussardweg und Lehener Berg statt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen fanden ca. 200 Bewohner von Landwasser und Lehen den Weg in den vollbesetzten Kirchensaal. Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsteher B. Schätzle (Lehen) und den Vorsitzenden des Bürgervereins Landwasser, D. Dormeier, stellte das Stadtplanungsamt, vertreten durch Herrn Jerusalem und Fr. Intrup, die mögliche Entwicklungsperspektive für die Fläche zwischen Bussardweg und Lehener Berg vor.

Im Anschluss präsentierten die Architekten J. Meirer und C. Schneider von GEB Architekten GmbH ein erstes Modell der geplanten dreigeschossigen Wohnhäuser; vorgeschlagen wurden je 40 Wohneinheiten in Landwasser und Lehen.

Schnell wurde klar, dass letztendlich über zwei Baugebiete diskutiert wurde.  Das eine Baugebiet umfasst Reitplatz und Lagerstätte auf dem Privatgelände der Baumschule Vonderstraß, das auch allein umgesetzt werden könnte.

Das zweite betrifft die Garagenplätze sowie Grünflächen auf der Gemarkung Landwasser (Ecke Bussardweg/Auwaldstraße). Gerade über dieses Vorhaben auf der Gemarkung Landwasser entbrannte sehr schnell eine teilweise hitzige und emotionale Diskussion. Insbesondere die Anwohner des Bussardwegs wollen ihre Garagen nicht aufgeben und sehen nicht nur eine weitere Versiegelung von Grünflächen, sondern befürchten auch, dass die Hauptlast des Durchgangverkehrs zum Neubaugebiet überwiegend den Stadtteil Landwasser betreffen wird.

Herr Jerusalem versicherte mehrfach, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. Auch die Erbpachtverträge der Garagenbesitzer würden selbstverständlich beachtet. Jedoch müsse man auch die Chance einer Neugestaltung und Aufwertung des Stadtteils Landwasser sehen, so Jerusalem, und zwar durch attraktive Wohneinheiten.

Dennoch bleiben viele Fragen, z. B. zum Verkehrskonzept, der Versiegelung von Grünflächen oder der Verträglichkeit mit den Sportanlagen der SG Landwasser. Viele Fragen, die Herr Jerusalem und Frau Intrup vom Stadtplanungsamt bei der nächsten Veranstaltung im Herbst 2018 beantworten möchten.

 

Dr. K. Pietsch und D. Dormeier für den Bürgerverein Landwasser

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