Neues zum „Zentrum Landwasser“

Aktueller Sachstand zum EKZ bzw. „Zentrum Landwasser“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Das Stadtplanungsamt teilte uns auf Nachfrage mit, dass inzwischen die Ergebnisse der Grundwasser-Untersuchungen am EKZ vorliegen. – Ein entsprechendes Gutachten hat die Grundwasserprobleme in Landwasser bestätigt. Zwar wäre es technisch möglich, den Neubau wie geplant unterhalb des Mittleren Hochwassers (MHW) zu bauen, jedoch bewertet das Umweltschutzamt dies als nicht genehmigungsfähig. Da die neuen Gebäude in einem Wasserschutzgebiet liegen, wäre auch eine Zustimmung der Gemeinde March erforderlich. Ein Genehmigungsverfahren wäre sehr zeitaufwändig und hätte nur geringe Chancen auf Erfolg. – Aus diesem Grunde, und weil in Landwasser die gegenwärtigen Grundwasserprobleme für Privathäuser und Albert-Schweitzer-Schulen bedacht werden müssen, wurde beschlossen, die neuen Gebäude so hoch zu planen, dass auch die Tiefgarage oberhalb des „Mittleren Hochwassers“ liegen wird. Nur so kann die Verzögerung des Baubeginns vermieden werden.

Das bedeutet für den Neubau, dass das Erdgeschoss, das für die Einzelhandelsgeschäfte vorgesehen ist, ca. 1,3 m über dem Straßenniveau der Auwaldstraße und ca. 2,8 m oberhalb des Platzes der Begegnung liegen wird. Wir werden also ähnliche Höhenunterschiede wie heute an den Zugängen der Einkaufspassage haben. Wichtig ist jedoch, dass trotzdem „Barrierefreiheit“ garantiert wird. Auch die LKW-Anlieferung wird, wie geplant, in sog. „Taschen“ innerhalb des Gebäudes erfolgen. Dadurch wird allerdings eine Anzahl der zunächst vorgesehenen PKW-Stellplätze in der Tiefgarage entfallen. Es werden aber deutlich mehr Plätze als heute zur Verfügung stehen, um den baurechtlichen Erfordernissen zu entsprechen. – Vielleicht kann ein zukünftiges „Mobilitätskonzept“ unter Einbeziehung von „Car-Sharing“ die Parkraumnot etwas entspannen!?

Erfreulich sind die uns übermittelten aktuellen Überlegungen bzgl. der übergangsweisen Nahversorgung. Dem Wunsch des Bürgervereins und der meisten Bürgerinnen und Bürger entsprechend, sollen die wesentlichen Versorgungs-einrichtungen während der ca. 2 ½-jährigen Bauzeit auf dem Kannenberggelände angesiedelt werden. Vorgesehen sind: Supermarkt, Post, Kiosk, Bankautomat, Apotheke, Arztpraxen, Bistro bzw. Café und das Quartiersbüro. Auch der Wochenmarkt soll, wie bisher, mittwochs und samstags vertreten sein.

Die „Offenlage“ der Bebauungspläne ist für den Sommer 2019 vorgesehen, und im Rahmen der halbjährlichen Bürgerinformationen werden uns dazu die Pläne von Stadtplanungsamt und Projektentwicklungsgesellschaft präsentiert und umfassend erläutert.

25.3.2019 Dieter Dormeier, Bürgerverein Landwasser

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