Magerrasenausgleich

Magerrasenausgleich wegen des Stadionbaus

Schon seit langer Zeit wurde der Wunsch geäußert, dass von der Stadtverwaltung nicht nur über den Biotopausgleich für den Bau des neuen Fußballstadions berichtet wird, sondern dass die Ausgleichsflächen selbst in Augenschein genommen werden können.

Neben dem städtischen Naturschutzbeirat waren für den 29. Mai 2019 auch die benachbarten Bürgervereine vom Umweltschutzamt der Stadt Freiburg zu einem „Symposium Magerrasenausgleich Deponie Eichelbuck“ eingeladen worden.

Eines der beiden größten Ausgleichsflächen ist die Westseite der Mülldeponie Eichelbuck, mitten im Mooswald gelegen. Eine spezielle Herausforderung ist, dieses besondere Biotop, als Magerrasen benannt, nicht nur mit einer Naturschutzmaßnahme ausgleichen zu wollen, sondern möglichst auch viele Merkmale eines Magerrasens umzusetzen. Magerrasen zeichnet sich durch besondere Flora und Fauna aus.

Zu diesem Zweck wurde in den letzten zwei Jahren entsprechender Samen auf dem Flugplatz gesammelt sowie eine 20-25 cm dicke Grasnarbe abgetragen und auf die Deponie Eichelbuck verpflanzt. Dabei stellte sich als besondere Herausforderung die Aufbereitung des dafür nötigen Untergrundes dar.

Da die Deponie Eichelbuck für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, wurde der oben genannte Termin vereinbart, um erste Ergebnisse vor Ort in Augenschein nehmen zu können.

Es ist alles noch „in Bau“, so dass wir wohl in ein, zwei Jahren wiederkommen müssen, um zu sehen, wie es weitergeht. Die Pflege der Ausgleichsflächen ist auf die nächsten 30 (!) Jahre angelegt …

Übrigens: Von der Deponie Eichelbuck hat man einen ganz tollen Rundblick über die Rheinebene und bis nach Landwasser.

Text und Fotos: F. Biniarz

Print Friendly, PDF & Email