WTZ und Eröffnungsfeier der dort befindlichen Apotheke

Wirthstraße: Entwicklung zum Bildungs- und Medizin-Zentrum

Landwasser ist leider ein zweigeteilter Stadtteil, der durch die verkehrsreiche Elsässer Straße getrennt wird: „Landwasser-Süd“ ist der sog. Kernstadtteil mit der Auwaldstraße. Hier sind Einkaufszentrum, Schulen und Kirchen sowie das Haus der Begegnung. „Landwasser-Nord“ gibt es glücklicherweise nicht; es hätten viele Bäume des Mooswalds sterben müssen, was durch Bürgerprotest verhindert wurde. „Landwasser-Mitte“ wurde seit den 1970er Jahren optisch von den Max- und Moritzbauten in der Wirthstraße dominiert, doch auch das Diakoniekrankenhaus und die Pflegezentren gibt es schon seit 1981. Freie Christliche Schule, Gewerbe-Akademie und weitere Institutionen kamen hinzu.

Mehr und mehr entwickelte sich die südliche Wirthstraße inzwischen zu einem medizinisch ausgerichteten Quartier mit der Praxis 2000, inkl. einer Reha-Praxis – eine weitere Praxis für Physiotherapie gibt es in der Böcklerstraße.  Später folgte das Zentrum für Strahlentherapie und ein Nierenzentrum, und daneben schoss letztes Jahr ein schwarzes Gebäude in die Höhe, an dem man „WTZ – Wirthstraße 9“ lesen konnte. Eingeweihte kannten die Bedeutung der drei Buchstaben: „Wirthstraße –Therapie-Zentrum“, und auf den großen Hinweistafeln findet man weitere medizinische Zentren, so für Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlen- und Bildgebungstherapie.

Weiterhin entdeckt man das „Orthopaedicum“, eine Praxis mit angegliedertem OP-Zentrum mit modernster Technik, z. B. für die Versorgung Unfallverletzter, für Gelenkspiegelungen oder auch -ersatz. Nicht zu vergessen sind die Zahnarztpraxis und die neue „Boutique Physiotherapie“, die u. a. individuelles Training und Wellness anbietet.

Und da zur Vorsorge und Behandlung von Krankheiten meist Medikamente erforderlich sind, gibt es seit November im „WTZ“ auch die „Apotheke am Diakonie-Krankenhaus“, die fußläufig leicht erreichbar ist, aber auch per Auto angefahren werden kann, zumal die Tiefgarage 20 Minuten lang kostenlos benutzt werden kann.

Eröffnungsfeier, Sorge für das leibliche Wohl der Gäste

Die südliche Wirthstraße ist mit Bus und Straßenbahn gut zu erreichen, da hier ein beampelter Übergang über die Elsässer Straße führt.

Künftig wird es auch an der Zufahrt zum „Roten Otto“ einen ebenerdigen Übergang geben; denn gemäß Planung wird die Elsässer Straße auf zwei Spuren reduziert, mit Grün- und Baumstreifen, und vielen wird der mühsame Weg über den steilen Steg erspart. Damit hofft nicht nur der Bürgerverein auf eine bessere Zusammenführung der beiden Stadtteilhälften.

Hinweis der Redaktion: Bei der Vielzahl der Institutionen, Praxen u. dgl. war eine vollständige Aufzählung aller leider nicht möglich.

Text: Redaktion

Fotos: F. Biniarz sowie Redaktion

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