„Schockanrufe“ in Corona-Zeiten – Polizei warnt

Kriminalität im Zusammenhang mit Corona:

Polizeipräsidium warnt vor neuer Variante des Schockanrufes,

Betrüger geben sich als Ärzte aus

In den letzten Tagen mehrten sich sogenannte Schockanrufe bei Bürgerinnen und Bürgern im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg. Aktenkundig wurden am Freitag, 13.11.2020 Betrugsfälle in Bötzingen, Rheinhausen und Bad Bellingen.

Perfide Täter nutzen den Schutzinstinkt

Das Vorgehen der unbekannten Täter am Telefon ist äußerst perfide: Die Anrufer geben sich am Telefon als Ärzte eines Krankenhauses aus. Sie teilen mit, dass ein naher Angehöriger (Sohn, Tochter, Enkelkind etc.) schwer an Corona erkrankt sei und dringend teurer Medikamente bedürfe. Eine weitere kostspielige Betrugsvariante ist auch die Verlegung des „erkrankten Angehörigen“ per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik!

Tipps des Polizeipräsidiums Freiburg

  • Seien Sie achtsam, wenn Sie am Telefon oder PC um hohe Geldbeträge oder sonstige Wertsachen angegangen werden.
  • Seien Sie gewiss: Ärzte rufen nicht an um Vorkasse zu verlangen!
  • Warnen Sie als Sohn, Tochter, Enkel etc. Ihre betagten Angehörigen vor dieser aktuellen Betrugsmasche. Treffen Sie innerhalb Ihrer Familie Absprachen!
  • Beim geringsten Verdacht rufen Sie bitte sofort Ihre Polizei über die kostenlose Notrufnummer 110

Weitere Vorbeugungstipps erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de

Ihr

Polizeipräsidium Freiburg

Referat Prävention

Karl-Heinz Schmid, KHK

freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de

0761 / 29608-25

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