Modernisierungsarbeiten an den ASS-Schulen

Pressemitteilung der Stadt Freiburg

vom 12. August 2021

Sommerbaustellen:

In den Albert-Schweitzer-Schulen laufen Modernisierungen auf Hochtouren

Albert-Schweizer-Schulen Freiburg-Landwasser

In den städtischen Schulen und Kitas rumort es in den Sommerferien kräftig – und das obwohl derzeit keine Schul- und Kitakinder durch die Räume toben. Das städtische Gebäudemanagement (GMF) nutzt die Leerstände, um zu modernisieren und abzudichten, zu verbessern, zu reparieren und umzubauen. Viele Schulen werden aktuell auch digital aufgerüstet. Bei einem Pressetermin haben Baubürgermeister Martin Haag und die beteiligten Fachkräfte einen beispielhaften Einblick in die komplexe Baustelle an den Albert-Schweitzer-Schulen in Landwasser gegeben.

Zum einen werden hier gerade die Klassenzimmer und Flure der Grundschule umgestaltet: Die Schülerinnen und Schüler erhalten auf den Fluren neue Spinde, Garderoben, Böden und moderne Möbel für mobile Arbeitsplätze. Außerdem werden in den Fluren und Klassenzimmern die Wände frisch gestrichen. Die Neugestaltung kostet rund 200.000 Euro.

Deutlich höher liegen die Kosten für die Digitalisierung, die das GMF derzeit ebenfalls an den Albert-Schweitzer-Schulen I, II und III (Grund-, Werkreal- und Förderschule) realisiert: Rund 1,7 Millionen Euro werden dazu auf dem Campus verbaut. Konkret werden Datenleitungen verlegt und die elektrische Infrastruktur erweitert. Bis Mitte Oktober (ASS I) bzw. Ende November (ASS II) werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

In der Albert-Schweitzer-Schule III kam es zu ungeplanten Herausforderungen: Trotz mehrfacher Ausschreibung ließ sich keine passende Elektrofirma finden. In den Sommerferien finden in dieser Schule zunächst vorbereitende Arbeiten wie Durchbrüche statt. Die Elektroinstallation folgt dann im Herbst parallel zum Schulbetrieb etagenweise. Hier wird mit einer Fertigstellung zum Ende des Jahres gerechnet.

Doch auch weitere Schulen werden aktuell für das digitale Zeitalter fit gemacht: Im Zuge des Mammutprojekts “Digitalisierung von Schulen“ sollen in den kommenden zehn Jahren alle öffentlichen Schulen in Freiburg eine moderne technische Infrastruktur erhalten. „Das GMF ist gefordert, je nach Größe drei bis neun Schulen pro Jahr mit entsprechenden Anschlüssen, Datenleitungen und Stromtrassen auszustatten. Im laufenden Jahr kommen neben den Albert-Schweitzer-Schulen auch die Hebelschule, die Hansjakob-Schule, die Edith-Stein-Schule, die Schönbergschule, die Schenkendorfschule und die Johannes-Schwartz-Schule zum Zug“, berichtet Baubürgermeister Martin Haag. Zum neuen Schuljahr sollen die Arbeiten an diesen Schulen abgeschlossen sein. 2021 fallen dafür rund 5,5 Millionen Euro an.

Weil die Sommerferien für diese Bauarbeiten in aller Regel nicht ausreichen, müssen auch Zeitfenster während des Schulbetriebs genutzt werden. Dies ist auf dem Campus der Albert-Schweitzer-Schulen beispielhaft gelungen: Dort ließen sich vorab sechs Räume innerhalb des Campus verlegen. Dadurch konnten die Arbeiten bereits in den Pfingstferien starten und die Installation kann auch nach den Ferien bis in den Herbst weiterlaufen.

Neben dem Mangel an Ausweichräumen gibt es aktuell auch einen Mangel an Bau-Material, auf den das GMF teils mit Planänderungen reagieren muss. Ebenso ist die Kapazität der Baufirmen oft begrenzt. Entsprechend schwer ist es, die Aufträge zu vergeben. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass die Sanierungen und Digitalisierung der Freiburger Schulen erfolgreich und im Zeitplan voran schreitet.

Bildquelle: Patrick Seeger / Stadt Freiburg.

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