Aktueller Stand der Bauarbeiten – EKZ Lawa

Neues Stadtteilzentrum Landwasser – es geht voran

Die letzten Abbrucharbeiten sind im Gange. Es wird abgeräumt. Die Bodenplatte der alten Tiefgarage, harter Beton, wird aufgebrochen und zerkleinert abgefahren. Es wird jetzt schneller gehen, wenn wirklich ausschließlich abgefahren wird …

Gleichzeitig wurde mit der Um- und Neuverlegung der Leitungen, die zur Versorgung des neuen Zentrums dienen sollen, begonnen, auf der Nordseite des Baufeldes. Diese Leitungen liegen außerhalb des eigentlichen Baues, so dass weitere Bäume gefällt wurden und die Zufahrtsstraße aufgerissen wurde. Die Bewohner des Wohnhochhauses Auwaldstraße 96 haben augenblicklich einige Hindernisse zu überwinden, um ihre Haustür zu erreichen.

Zudem wird es unsere Aufgabe sein, darauf zu achten, dass nach diesen Verlegungsarbeiten wieder neue Bäume gepflanzt werden!

Nach Auskunft der technischen Projektsteuerung stehen in den nächsten 2-3 Monaten folgende Arbeiten an:

  • Das Gründen und Herstellen der Bodenplatten
  • Das Aufstellen der Tiefgaragenwände und –stützen
  • Das Umlegen und neu Verlegen der Leitungen in der südlichen Stichstraße und der Aufbau der Baustelle, insbesondere das Aufstellen der vier (!?) Kräne über den nördlichen Bereich des Baufeldes.

Im Sinne guter Nachbarschaft habe ich gebeten, die Nachbarschaft vorab über mögliche Einschränkungen, Lärmbelästigung, nächtliche Störungen oder ähnliche Vorhaben zu informieren.

Es ist klar, dass eine riesige Baustelle mitten in einem Wohngebiet beide Seiten herausfordert, die dort wohnenden Menschen, aber auch die Bauleute.

Da sind gegenseitiger Respekt und Rücksicht gefragt. Für die Anwohner muss klar sein, dass ein Neubau in dieser Dimension nicht ohne Baustellenverkehr, nicht ohne Lärm und Schmutz errichtet werden kann. Aber für die Baufirmen unter Federführung der erfahrenden Firma Züblin muss auch klar sein, dass an den Markttagen der Zugang zum Bauernmarkt gewährleistet sein muss. Dass die Kundschaft auf dem Markt in diesen kurzen Zeitfenstern ihr Wort versteht. Dass nachts und an Wochenenden die Arbeiten ruhen müssen, weil viele Anwohner auch Nachtruhe brauchen, um ausgeschlafen zur Arbeit gehen zu können.

Natürlich ist es nicht verwunderlich, das konnte man bei den Abrissarbeiten schon sehen, dass der Neubau des Stadtteilzentrums aufmerksam beobachtet und begleitet wird.

Ich habe daher die Erwartung, dass wir in regelmäßigen Abständen zu Bürgerinformationen auf der Baustelle oder zumindest nah bei einladen können.

Text: Folkmar Biniarz

Fotos: Jürgen Feurer

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