Seepark – Baumbestand wird umgebaut

Aus dem Mammutwald wird ein Klimawald: Baumbestand im Seepark wird umgebaut

Klimawandel setzt Bäumen zu – neue Arten werden gepflanzt

Krankheiten und Trockenheit haben dem Mammutwald im Seepark zugesetzt. 1986 wurde er im Zuge der Landesgartenschau gepflanzt. Wegen ihres Zustands müssen jetzt einige der Bäume gerodet werden. Doch an ihrer Stelle sollen neue Bäume gepflanzt werden, und zwar Arten, die mit den neuen Bedingungen in Freiburg besser klarkommen.

Der Umbau des Waldes ist bereits in vollem Gange. In einem ersten Bauabschnitt wurde im Frühjahr 2019 auf der Westseite ein Teil der Bäume gerodet und durch Neupflanzungen ersetzt. Der zweite Bauabschnitt hat sich pandemiebedingt verzögert und soll jetzt im Frühjahr 2022 bepflanzt werden.

Dazu werden ab Ende November östlich des ersten Bauabschnitts die geschädigten Mammutbäume gefällt und die Wurzelstöcke ausgefräst. Es werden jedoch nicht alle Mammutbäume gefällt, zwölf bleiben stehen, da ihr Zustand als erhaltenswert eingestuft wird.

Im Frühjahr 2022 erfolgt dann die Neubepflanzung mit insgesamt 47 heimischen und auch nicht heimischen Bäumen. Dabei wurde darauf gesetzt, eine möglichst große Artenvielfalt zu erreichen und Baumarten zu verwenden, die sowohl den zu erwarten klimatischen Anforderungen gerecht werden als auch der heimischen Vogel- und Insektenwelt Nahrungsquellen und Lebensraum bieten können.

Gepflanzt werden unter anderem Arten wie der Dreispitziger Ahorn, Zürgelbaum, Schmalblättrige Purpuresche, Libanonzeder, Flaumeiche oder Kobusmagnolie.

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Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 23. November 2021

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